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Schule

Der Leiter des Bereiches „Schule“ reflektiert in Zusammenarbeit mit den bisherigen Lehrpersonen und den Erziehungsverantwortlichen den schulischen Teil der Vorgeschichte der Jugendlichen. Abgeklärt werden das aktuelle Schulwissen und die realistischen schulischen Möglichkeiten. Darauf bauen wir in unserer Schule den zu vermittelnden Stoff, inhaltlich und methodisch, auf.

Um unseren Jugendlichen die Freude am Lernen zurückzubringen, arbeiten wir intensiv mit einer Fachfrau aus dem Bereich Sozial- und Lernberatung zusammen. Aufgrund regelmässiger intensiver Tests in Einzelarbeit erarbeitet sie individueller Lernkonzepte nach der Methode Feuerstein.

Die Zielsetzung der Schule richtet sich nach der Situation und den Möglichkeiten der Jugendlichen. Es wird z.B. ...

  • die Resozialisation in die Herkunftsschule vorbereitet.
  • fehlender Schulstoff vermittelt.
  • auf den Übertritt in die öffentliche Real- oder Sekundarschule vorbereitet.
  • auf den Schulabschluss vorbereitet.
  • eine Vorlehre, als Vorbereitung für den Einstieg in die Lehre, vorbereitet.
  • eine IV-Lehre, eine Anlehre oder eine Voll-Lehre vorbereitet.
  • Etc.

Im Berufsinformationszentrum (BIZ) oder in der IV-Berufsberatung informieren sich die Jugendlichen über ihre beruflichen Möglichkeiten.

Die Art und der Inhalt des Unterrichts richten sich nach den individuellen Möglichkeiten der Jugendlichen. Es wird in Klassengrössen von zwei bis sechs SchülerInnen unterrichtet. Der/Die Praktikantin steht den Lehrpersonen bei Bedarf als Schulunterstützung zur Verfügung. Es finden nach Notwendigkeit und Möglichkeit auch Einzelunterrichtseinheiten statt.

Die Lehrpersonen orientieren sich am Schulplan des Kantons Bern und arbeiten im Rahmen des Konzeptes selbständig auf das für die/den Jugendliche/n vorgesehene Lernziel hin. Sie bestimmen die Stundenzahl, die Klassenzusammensetzung, die Lehrmittel, die Unterrichtsform und das methodische Vorgehen. Es stehen den Lehrpersonen verschiedene externe Fachpersonen zur Verfügung.

Es ist möglich, den Schulunterricht individuell zu gestalten.

Pro Kalenderjahr finden zwei Schulverlegungen statt. Diese werden vom Heimleiter und von den Leitenden der Bereiche „Schule“ und „Wohnen“ geleitet.

Bei Eignung können Jugendliche auch in die öffentliche Schule integriert werden (Primar, Sekundarschule, Spez. Sekundarschule, etc.).

Die Arbeit in der Schule wird täglich überprüft und benotet. Wiederholte Verweigerung wird mit dem Heimleiter besprochen. Die Auswertung wird auf eine Monatsauswertung übertragen. Diese wird mit dem/der betroffenen Jugendlich besprochen, sie soll motivierend wirken. Diese Auswertung ist Bestandteil der Standortgespräche.